Glossar

Glossar

Kurze Erklärungen über einige wichtige Themen in der Psychotherapie.

A

Abhängigkeitserkrankungen


zum Beispiel durch Alkohol, Cannabis, Kokain, andere Drogen, Online-Sucht, Abhängigkeiten zu Dingen oder Sachverhalten.


Achtsamkeit


Ein Hilfswerkzeug, das in vielen Therapien hilft. Im Nachbardorf Filzbach hat es einen „Denkweg“, wo Achtsamkeit in Form von Problemlösen erfahren werden kann. Zu empfehlen.


ADS und ADHS


ausgesprochen Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom und Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitäts-Syndrom, früher auch POS (psychoorganisches Syndrom) genannt. Die Gedanken können nicht genug lange auf ein Ziel gerichtet bleiben und zeigen sich in einer allgemeinen, überdauernden, beinahe als Persönlichkeitsanteil verstehend, nervösem, unruhigen Verhalten.


Angststörungen


Mindestens mehrere Tage hintereinander erlebte, starke Angst, die sich in Gefühlsstörungen, Gedankenstörungen, körperlichen Empfindungsstörungen äussern. Es gibt verschiedene Ängste. Die häufigsten sind die allgemeinen, generalisierten Ängsten, in der Angst vor vielem erlebt wird oder die Phobien, wo meistens eine spezifische Angst vor Objekten oder Vorstellungen auftreten.


Autismus und Asperger


Formen von auffälligem Verhalten, sollte durch Spezialisten diagnostiziert werden (www.autismus.ch).

B

Beziehungsprobleme


Probleme entweder im beruflichen, privaten oder
Freizeit-Problem, es gibt aber auch einen Störung in der Beziehung zu sich selbst (Identitätsstörungen).


Borderline


Eine in der Kindheit entstehende, im Erwachsenenalter als ausgeprägte Störung erkennbar in starken, häufigen.

Gefühlsschwankungen und Problemen in zwischenmenschlichen Problemen.


Burnout


Ein vor allem durch berufliche Überforderungssituationen gekennzeichnetes
Krankheitsbild, kann zu einem Zustand des „Zusammenbruchs“ von Freude, Interesse, 
Motivation, Schlafqualität, Vitalgefühls, oder mangelndem Antrieb bis hin zu einer chronischen
Erschöpfung führen.

C

Co-Abhängigkeit


Die nahestehende Person der oder des Abhängigen leidet mit;  sie bekommt die Folgen und Auswirkungen des Verhaltens der abhängigen Person mit, die eigene Intimsphäre wird verletzt.

D

Depression Depressionserkrankung


Es gibt zahlreiche Formen der und sollte daher wie immer gründlich erfragt und
diagnostiziert werden. Zu diesen affektiven Störungen gehören auch sogenannt bipolare 
Störungen, in welcher die Manie neben depressiven Phasen auftritt (auch manisch-depressive Störungen 
genannt).


E

Essstörungen und


Die häufigsten sind Anorexia nervosa, die Bulimie.


Die Binge Eating Disorder; es gibt aber auch weitere (pica, rumination, avoidant…)

F

...



G

Gene


Oder offener: woher kommen wir? Was bestimmt uns? Was definiert uns mit? Wie stark?



Gewichtstörungen


Probleme mit dem eigenen Gewicht haben neben Ernährungsweise und Bewegung häufig eine starke
psychische Komponente mit dabei. Um erfolgreich langanhaltend auf das Wunschzielgewicht zu
kommen, sollten die psychologischen Faktoren
mit einbezogen werden.

H

Hilfe


Ich biete gerne Hilfe, kann aber aus logischen gesundheitlichen Gründen nicht 24 Stunden am Tag
zur Verfügung stehen. Termine werden am besten
via Kontaktformular, via sms oder email oder
whatsapp vereinbart.


Hypnose-Therapie


Eine sehr alte Form der positiven Suggestion auf die unbewussten Inhalte des Gedächtnisses, der Seele,
etc., womit oft gute Resultate erzielt werden.

I

Indikation


Es werden solche Erkrankungen über die Zusatzversicherung der Krankenkasse bezahlt,
welche offiziell für objektive Gründe einer Psychotherapiebehandlung angesehen und eine
Psychotherapie hierfür indiziert, also gegeben, ist  (ICD-10 oder DSM-5). Oft dazu überweist der
Hausarzt den Behandlungsauftrag, oft melden sich die Betroffenen selbst oder die Überweisung stammt
vom spezialisierten Arzt.


Identitätsstörungen


Störungen zum Ich, Ungewissheit oder Unklarheit über die eigene Person; in Ausprägung und Formen

in sehr unterschiedlichen Zusammenhängen zu klären. Sie können vorübergehend, zum Beispiel in
psychotischen Zuständen, oder bleibend sein (Hirnorganische Erkrankungen zum Beispiel).

K

Konflikt


Es können grundsätzlich in der Person selbst liegende


 Ursachen für Konflikte aller Art (persönlich, privat,  sozial, emotional, gesellschaftliche) liegen. Konflikte
können lange schwelen, akut oder als „Brandbeschleuniger“ oder als der „Tropfen Zuviel“
fungieren und heftige Gefühlsausbrüche und Gedankenkreisen auslösen. Das zu einem passende 
Konfliktmanagement sollte gefunden und angewendet werden, um Probleme oder Konflikte 
direkt oder indirekt in akuten oder chronifizierten Phasen zu mildern.


Kontrollzwang


Entweder gedanklich oder somatisch manifestierte Wiederholungen, die kaum kontrolliert werden 

können in Häufigkeit, Stärke ihres Auftretens und für  die eigene Person meist sehr belastend empfunden wird.


L

Lösungsansätze


sind in meiner Art der Therapie zentral. Zuerst braucht es Ihre Beschreibungen, dann mein
Nachfragen auf Details, Zusammenhänge, Widersprüche, etc. – und je nach körperlicher Kraft,
seelischem Zustand, geistiger Klarheit können weitere Beschlüsse zur Umsetzung gemacht werden.
Lösung bedeutet auch Loslösung von einem undursichtigem Band, es bedeutet nicht ab-
schneiden, nur lösen. Also lose lassen.

M

Manie


eine Gefühlsstörung, oft akut auftretend. Das Verhalten ist überaktiviert, vermindertes Schlafbedürfnis

und Taten- und Ideendrang gekennzeichnet. Die mansichen Erkrankungen treten meist mit depressiven Anteilen auf und sollten deshalb zuerst medikamentös behandelt werden, da es oft zu Überforderungs- oder Dekompensationssitationen kommen kann



Medikamente


Psychopharmaka sind ein probates Mittel zur.  Behandlung psychischer Erkrankungen. Es gibt mittlerweile immer mehr pflanzliche Heilmittel auf dem Markt und viele bewährte der

Schulmedizin. Den Einsatz besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt.



N

Nikotin


Je nach Ausprägung und Ausgestaltung der Abhängigkeit von Nikotin kann psychotherapeutisch, psychoedukativ und hypnotherapeutisch daran gearbeitet werden.

O

...

P

Persönlichkeitstypen


Es gibt in der Psychologie verschiedene Modelle zur
Einschätzung in persönlicher, beruflicher, sozialer, emotionaler, gruppendynamischer Hinsicht,
Strukturen, Problemen, Eigenschaften und Eignungen.


Persönlichkeitsstörung


Eine Störung, welche sich vor allem im Umgang der
Person mit seiner Umgebung auszeichnet, bis hin zur Abschottung von sozialen Kontakten
oder Ausbildung neurotischer Strukturen kommen, die bei weniger starker Ausprägung auch als
„Persönlichkeitszüge“ bezeichnet werden.


Psychose


zeichnet sich vor allem durch sehr stark verändert wahrgenommene Ansichten, Ideen,
Verhaltensweisen bis hin zu Wahnvorstellungen mit Handlungsabsicht.


Liegt eine akute Psychose vor, sollten Sie Hilfe holen oder den Notruf kontaktieren.

Eine akute Psychose kann durch die Praxis Am Walensee nicht
behandelt werden.

R

Resilienz


aus der Vulnerabilitäts-Resilienz-Forschung mit der Grundaussage„

Wir alle haben Verletzungen erlebt,
aber es spielen auch eigene Widerstandskräfte eine Rolle.


S

Schizophrenie - Somatische Erkrankungen


kommen häufig zusammen als Mitverursacher oder in    Folge psychischer Probleme vor und sollten in die Gesamtbetrachtung - auch aus psychosomatischer Sicht, miteinbezogen werden.


Sucht


Siehe unter Abhängigkeitserkrankungen – In der   deutschen Sprache  verwandt zum Wort „Suche“, kommt aber aus anderem Zusammenhang und meinte früher einen „Siech“, der eben von etwas abhängig war.

T

Termine


kontaktieren Sie mich am einfachsten via sms.

Termine sollten im Verhinderungsfall 24h vor Termin abgesagt werden.


Therapeut


den richtigen Therapeut zu finden, ist nicht immer
einfach, aber eigentlich immer sehr wichtig. Grundsätzlich sollte man nicht zu einem Therapeuten
gehen, der es in seiner Grundstimmung nicht wohlwollend mit dem Klienten meint. Zweitens hat
man als Mensch ein „Bauchgefühl“, ob es einem mit dem Therapeuten wohl ist. Darauf sollte man hören.



U

Urteil


Das Ursprüngliche teilen Ur-Teil, also von einem Bestehenden zwei davon machen, dies macht auch
unser Verstand. Wer aber nur im Urteilen „hängen“ bleibt, und das Herz nicht miteinbezieht, die
Gefühlswelt, die Empfindungen ausser Acht lässt, könnte viel von einem Achtsamkeitstraining
profitieren. Im reinen Beobachten ohne zu bewerten versuchen, den ständigen Gedankenstrom
zu bändigen.

V

Verhaltensstörung


Auffälligkeiten, Probleme, Muster im täglichen

Verhalten, zu nervös, zu unsicher

W

Wiederholung


Ist ein probates Mittel, um Veränderungen hervorzurufen.

X

...

Y

...

Z

Zwang


Es gibt einerseits die zwanghafte Persönlichkeit und
es gibt Gedankenzwänge oder Handlungszwänge. Ein Zwang gibt dem Betroffenen eine Scheinsicherheit,
dabei wird das eigentliche Problem oft gar nie angegangen. In der therapeutischen Arbeit liegen
hierfür verschiedene Werkzeuge und Konzepte zur Verfügung.

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